Frau in Hemd und Anzug mit Brille lächelt.

Interview: Wasserwirtschaftliche Jahrestagung mit Beate Kramer, Rechtsanwältin, Partner Counsel Becker Büttner Held

Vom 28.1.2026 bis 30.1.2026 findet in Meisenheim die Wasserwirtschaftliche Jahrestagung „Wachsende Investitionen in der (Ab-)Wasserwirtschaft erfolgreich umsetzen“ statt. Die Branche steht vor enormen Herausforderungen: Ein großer Teil der Infrastruktur erreicht das Ende seiner Nutzungsdauer, Klimawandel, demografische Veränderungen und neue Vorschriften erfordern zusätzliche Anpassungen. Der Investitionsbedarf könnte von rund 10 auf 40 Mrd. EUR pro Jahr steigen.

Wie können Unternehmen diese Investitionen effizient umsetzen? Wie gelingt der Wandel von Betriebs- zu Investitionsunternehmen? Und wie wirken sich die Investitionen auf die Entgelte aus? Diese Fragen diskutieren wir mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden – unter anderem mit Beate Kramer, Rechtsanwältin, Partner Counsel Becker Büttner Held.

BBH-Blog: Die (Ab-)Wasserwirtschaft steht vor der Herausforderung massive Investitionen, Klimaanpassungen und Versorgungssicherheit gleichzeitig zu managen. Wenn Sie das aus Ihrer Perspektive betrachten – wo liegt aktuell die größte Stolperfalle?

Beate Kramer: Die größte Stolperfalle liegt meines Erachtens darin, dass die unterschiedlichen Akteure mit Scheuklappen unterwegs sein könnten, wenn es um Themen oder Notwendigkeiten geht, welche außerhalb ihres Fachbereichs oder ihrer Zuständigkeit sind. Wenn jeder versucht, für sein Problem oder seine Frage die eine richtige beziehungsweise perfekte Lösung zu finden, blockieren sich alle gegenseitig. Austausch, persönliche Offenheit und manchmal auch fachliche Großzügigkeit sind notwendig, um den bestehenden Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.

BBH-Blog: Was wird aus Ihrer Sicht oft unterschätzt, aber künftig entscheidend sein, damit die (Ab-)Wasserwirtschaft nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich bleibt?

Beate Kramer: Die Vernetzung von Menschen und Disziplinen. Die Herausforderungen nehmen in Anzahl und Umfang zu, die Probleme werden komplexer, die Digitalisierung hält Einzug und wir befinden uns in einer Zeit des demografischen und Generationenwandels. Nur wenn Menschen eng, vertrauensvoll und gerne zusammenarbeiten, wird meiner Meinung nach das Ergebnis (dauerhaft) gut. Hierzu ist erforderlich, das sowohl fachlich als auch menschlich die „richtigen“ Personen sich kennen, austauschen und zusammenarbeiten.

BBH-Blog: Sehr geehrte Frau Kramer, vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf weitere Diskussionen im Rahmen der Wasserwirtschaftlichen Jahrestagung ab dem 28.1.2026.

Hier finden Sie den Link zur Agenda und hier geht es zur Anmeldung.

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