KategorieWirtschaftsprüfung

Mehrerlöse auf dem Regulierungskonto: Was folgt daraus für die Steuerbilanz?

Wie viel Strom- und Gasnetzbetreiber verdienen, ist reguliert und dadurch staatlich gedeckelt. Mehrerlöse – also was die Betreiber aus behördlicher Sicht zu viel eingenommen haben – werden periodenübergreifend ausgeglichen. Wie wirkt sich dies auf die Steuerbilanz aus? Das war lange unklar. Jetzt aber hat die Oberfinanzdirektion (OFD) Nordrhein-Westfalen nach vorheriger Abstimmung auf Bund-Länder...

BFH: Pflicht zur Abschlussprüfung muss keine Außenverpflichtung sein

Wer eine Verpflichtung hat, bei der nicht klar ist, wie hoch diese ist, muss gegebenenfalls in der Bilanz dafür Rückstellungen bilden. Voraussetzung dafür ist, das die Verpflichtung nur ihrer Höhe nach ungewiss ist oder zwar unsicher aber doch hinreichend wahrscheinlich ist, dass sie in der Zukunft dem Grunde nach entsteht – wobei deren Höhe dann obendrein ungewiss sein kann. Außerdem muss ihre...

Eigenverbrauchsnachweis bei Industrieunternehmen

Industrieunternehmen benötigen viel Energie. So viel Energie wie ganze Städte, allerdings in sehr flexibler, produktionsabhängiger Art und Weise. Für die in den Kundenanlagen bzw. den geschlossenen Verteilernetzen ansässigen Unternehmen sind die Strombezugskosten ein maßgeblicher Standortfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg, weil bis zum Inkrafttreten des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG...

Wie war das nochmal? 2014 im Schnelldurchlauf

Ein bekannter Aphorismus lautet: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Das gilt natürlich auch für die Energiepolitik. Da 2014 ein sehr turbulentes Jahr gewesen ist, haben wir die wichtigsten energiepolitischen Entscheidungen und Ereignisse noch mal in einen Newsletter verpackt. Mit einem kleinen Ausblick natürlich … Ihr BBH-Blog PS: Wer wissen möchte, wie es...

Rückstellung bei zu vielen Netznutzungsentgelten?

Viele Stadtwerke weisen in den Jahresabschlüssen regulierungsbedingte Rückstellungen aus, da sie mehr Netznutzungsentgelte als genehmigt eingenommen haben. Dabei handelt es sich um eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 S. 1 HGB. Dies wurde dem Grunde nach so auch vom Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 6.2.2013 (Az. I R 62/11) anerkannt. Zu der Frage, wie hoch die...

Kommunale Eigengesellschaft kann gemeinnützig sein

Nicht alles, was der Staat macht, macht tatsächlich auch der Staat. Manche hoheitlichen Pflichten erfüllt die öffentliche Hand, indem sie ein privatwirtschaftliches Unternehmen, z.B. eine GmbH, installiert, die für sie die Arbeit macht. Ein Beispiel dafür ist oftmals der Rettungsdienst bei medizinischen Notfällen.

Weg frei für Anerkennung netzentgeltkalkulatorischer Rückstellungen

Kommunale Zweckverbände dürfen Rückstellungen für Kostenüberdeckungen bilden. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) am 6.2.2013 (Az. I R 62/11, veröffentlicht am 15.5.2013) grundsätzlich anerkannt (wir berichteten). Schon nach der Entscheidung haben wir in unserem Artikel darauf hingewiesen, dass diese Entscheidung auch für Netzbetreiber relevant werden könnte. Wir glauben, dass sich das Urteil auch...

Der Fif­ty-fif­ty-Jo­ker – Müssen stromintensive Unternehmen wegen der EEG-Umlagebefreiung Rückstellungen bilden?

Die EU-Kommission prüft, ob die Befreiung stromintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage als unzulässige Beihilfen zu werten und die erlangten wirtschaftlichen Vorteile herauszugeben sind (wir berichteten). Dies konfrontiert die potenziell betroffenen Unternehmen mit der Frage, ob sie jetzt für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen bilden müssen. Vielen Unternehmen steht nur wenig Zeit zur...

Dienstfahrrad statt Dienstwagen: Wie versteuert man die private Nutzung?

Was steuerlich passiert, wenn man seinen Dienstwagen privat benutzt, ist seit langer Zeit im Einkommensteuergesetz (EStG) speziell geregelt. Anderes bei Dienstfahrrädern: Dort sah das EStG bisher keine besondere Regelung vor. Wie man den daraus entstehenden geldwerten Vorteil versteuern muss, richtete sich bislang nach den allgemeinen Regeln: Das steuerpflichtige Einkommen eines Arbeitnehmers...

Sofortiger Betriebsausgabenabzug von Gebühren für KfW-Darlehen

Das Bearbeitungsentgelt, das bei Abschluss eines Kreditvertrags für ein öffentlich gefördertes Darlehen (KfW-Darlehen) fällig wird, kann sofort als Betriebsausgabe abgezogen werden. Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ist nur zu bilden, wenn dieses Bearbeitungsentgelt im Falle einer möglichen vorzeitigen Vertragsbeendigung ganz oder teilweise an den Darlehensnehmer zurückzuerstatten ist. So...

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