Jahresverbrauchsabrechnung 2022 (Webinar)

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Die Erstellung von (Jahres-)Verbrauchsabrechnungen sollte von Energielieferanten eigentlich mit positiven Empfindungen assoziiert werden, immerhin geht es um die Abrechnung einer durch das Unternehmen erbrachten und vom Kunden empfangenen Leistung. Die Realität zeigt jedoch meist ein anderes Bild, da der Gesetzgeber hohe Anforderungen an den Inhalt und die Ausgestaltung von Strom- und Gasrechnungen gestellt hat. Insbesondere die Novellierung des EnWG im Jahr 2021 hat dazu geführt, dass die Rechnungsdokumente grundlegend überarbeitet werden mussten/müssen und Verbrauchsabrechnungen nicht selten einen Umfang von sechs bis sieben Seiten einnehmen. Grund hierfür sind insbesondere die neuen Mindestinhalte von Rechnungen, aber auch die Erhebung von Messwerten und deren Darstellung. Und als wäre alles nicht schon kompliziert genug, erschweren die jüngsten energiewirtschaftlichen Entwicklungen die Gestaltung der Verbrauchsabrechnung um zwei weitere Punkte:

Mit der Absenkung des Umsatzsteuersatzes für Erdgas von 19 Prozent auf 7 Prozent stellt sich das Problem, auf welchen Zeitraum sich eine derartige Reduzierung bezieht und wie dies auszuweisen.

Im Strom gibt es zwar keine Absenkung der Umsatzsteuer, dafür aber der EEG-Umlage. Auch wenn diese bereits zum 1.7.2022 vorgenommen werden musste, ist in der meist noch anstehenden Abrechnung auf transparenter Weise darzustellen, wann und in welcher Höhe die EEG-Umlage abgesenkt wurde.

Mit unserem Online-Seminar möchten wir Ihnen einen fundierten Überblick über den aktuellen Rechtsrahmen sowie Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung der anstehenden (Jahres-)Verbrauchsabrechnungen geben und dabei auf die oben angesprochenen Themen eingehen.

Wesentliche Themenstellungen werden sein:

  • Welche Pflichtinhalte sieht das Gesetz für die Energierechnung vor?
  • Wie wirken sich die neuen Vorgaben des novellierten EnWG rund um Jahresverbrauchsabrechnungen aus?
  • Die verpflichtende Abrechnungsinformation i. S. d. § 40b EnWG: Die Tücken liegen im Detail.
  • Welche kundenindividuellen Kostenbelastungen sind auszuweisen?
  • Welche Anforderungen ergeben sich für die Gasabrechnung aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 685?
  • Wie ist die Absenkung der Umsatzsteuer auf leitungsgebundene Erdgaslieferungen auszugestalten?
  • Welche Unterschiede ergeben sich in der Rechnung zwischen Komplettpreis und separiertem Preissystem?
  • Darstellung der Absenkung der EEG-Umlage in der Abrechnung.
  • Welche Besonderheiten gelten für Messstellenbetriebsentgelte im Hinblick auf den Rollout?
  • Was kommt Neues auf das Forderungsmanagement zu? Ein kurzer Überblick.

Hier geht es zur Anmeldung.

Folgende Termine bieten wir an:

9.11.2022/Webinar,
17.11.2022/Webinar und
8.12.2022/Webinar.

Für Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Frau Tekla Jurkschat gerne zur Verfügung.

Weitere Veranstaltungsangebote können Sie über den Blogkalender erfahren.

Selbstverständlich unterbreiten wir Ihnen auch gern ein Angebot zur Inhouse-Schulung. Sprechen Sie uns gern dazu an.

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