Übertragung von Unternehmerpflichten in der Praxis (Webinar)

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Termin Details


Aus dem Gesichtspunkt des Arbeitsschutzgesetzes § 13 wird dem Leitungsorgan Vorstand oder Geschäftsführung erlaubt, seine Pflichten auf andere Personen schriftlich zu übertragen, und zwar ggf. bis auf Mitarbeiterebene. Diese Person nimmt dann im Rahmen der Beauftragung die Rechtsstellung des Unternehmers im Betrieb mit allen damit verbunden Rechten und Pflichten ein, sie muss zuverlässig und fachkundig sein sowie über einen nötigen Weitblick verfügen.

Die Pflichtenübertragung ist ein Instrument des Unternehmers u.a. zur Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes. Durch sie werden Aufgaben, Pflichten und Verantwortlichkeiten des Arbeitsschutzes auf andere Personen übertragen. Mit der Pflichtenübertragung kann der Unternehmer einen wesentlichen Teil seiner ihm obliegenden Organisationspflichten erfüllen. Welche Pflichten genau übertragen werden können und sollen, muss individuell festgelegt werden, es gibt aber wesentliche Bestandteile bei der Übertragung, die zu berücksichtigen sind.

Es spielt aber nicht nur der Arbeitsschutz eine wesentliche Rolle, sondern auch der Schutz des Unternehmens insgesamt, beispielsweise durch das Nachhalten und Umsetzen von Compliance-Regelungen, also der Verhinderung von Regelverstößen, in allen Ebenen sowie Verhinderung von ungewolltem Know-How-Abfluss sowie der vielfach unterschätzte Datenschutz, nämlich der richtige Umgang mit firmen- oder personenbezogenen Daten in der Praxis.

Die konkreten Veranstaltungsinhalte finden Sie hier/Anmeldung.

Folgende Termine bieten wir an:

21.7.2020/Webinar und
12.8.2020/Webinar.

Für Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Frau Michaela Jung gerne zur Verfügung.

Weitere Veranstaltungsangebote können Sie über den Blogkalender erfahren.

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